Millionenstrafe Niederländische Zentralbank fordert Millionen von Coinbase

Wegen eines Verstoßes gegen die Geldwäschevorschriften in den Niederlanden steht Coinbase vor einer Geldstrafe von rund 3,3 Millionen Euro.

Dominic Döllel
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Coinbase

Beitragsbild: Shutterstock

| Coinbase ist die größte Krypto-Börse in den USA
  • Die niederländische Zentralbank (DNB) hat eine Geldstrafe gegen die Kryptobörse Coinbase verhängt. Das berichtet Reuters.
  • Coinbase soll demnach rund 3,3 Millionen Euro Strafe wegen Nichteinhaltung lokaler Vorschriften für Finanzdienstleister bezahlen.
  • Kryptowährungsunternehmen, die in den Niederlanden operieren, müssen sich, so die Geldwäschevorschriften, seit Mai 2020 als Geldübermittler registrieren.
  • Die DNB erklärt, dass Coinbase zwischen November 2020 und “mindestens” August 2022 nicht konform gewesen sei, bevor die Registrierung am 22. September 2022 erfolgte.
  • Während dieses Zeitraums “kann eine große Anzahl ungewöhnlicher Transaktionen vor den Ermittlungsbehörden unbemerkt geblieben sein”, so die DNB.
  • Die Zentralbank habe berücksichtigt, dass Coinbase eines der größten Kryptounternehmen sei und eine “bedeutende Anzahl von Kunden in den Niederlanden” habe.
  • Coinbase nahm zu den Vorwürfen Stellung. Die Kryptobörse sei demnach nicht mit der Entscheidung einverstanden, die “keine Kritik an den tatsächlichen Dienstleistungen” enthalte und erwäge, Berufung einzulegen.
  • Zwar notiert die Coinbase-Aktie seit den letzten Wochen verstärkt in der Gewinnzone. Dennoch sah sich die Kryptobörse Anfang des Jahres gezwungen, die Belegschaft zu kürzen.
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